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Dienstag, 26. April 2016

Meister des Sprechens – Ein Gespräch mit Christian Rode und Peter Gröger


Vom 22. bis 24. April fand in Saarbrücken die SherloCON 2016 statt. In diesem Rahmen hatte ich das große Glück und die ausgesprochene Ehre, zwei der ganz Großen der Hörspielsprecherszene zu interviewen. Christian Rode (*1936) und Peter Groeger (*1933), die berühmten Stimmen von Sherlock Holmes und Dr. Watson aus den beliebten Sherlock-Holmes-Hörspielen von Maritim und All Score Media (und beileibe nicht nur aus diesen) gaben sich ein Stelldichein und spielten auf der Bühne einen Live-Sketch aus der Feder von Andreas Masuth (*1971). Im Anschluss ermöglichten sie mir das folgende Gespräch, das am 23. April 2016 im Saal 2 des VHS-Zentrums im Schloss in Saarbrücken aufgezeichnet wurde.

Ich habe, der besseren Lesbarkeit wegen, die Schriftfassung redigiert und eingerichtet. Darüber hinaus finden sich vertiefenden Hyperlinks bei Namen und Begriffen, die dem ein oder anderen nicht sofort geläufig sind. Das Original kann in seiner vollen Länge auf YouTube angesehen werden. Den Videobeitrag finden Sie direkt im Anschluss an die Schriftfassung hier eingebettet, ebenso den Mitschnitt des Live-Sketchs. 

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei diesen beiden Ausnahmekünstlern und sehr sympathischen Menschen bedanken und hoffe, dass sie noch lange den Hörer und Zuschauer mit ihren charismatischen Stimmen erfreuen mögen. Ebenso gilt mein Dank natürlich auch dem Regisseur Gerd Naumann von All Score Media (Stuttgart) und Nicole Glücklich von der Deutschen-Sherlock-Holmes-Gesellschaft für die freundliche Vermittlung.

Peter Wayand:

Herr Rode, Herr Groeger, vielen Dank, dass Sie uns die Möglichkeit geben, Ihnen hier ein paar Fragen zu stellen. Ich freue mich sehr, dass wir heute hier sein dürfen auf der SherloCON. – Wie fing das denn an? Bei Ihnen, Herr Rode, das weiß ich, war es Gustav Gründgens (1899-1963).

Christian Rode:

Ja.

Peter Wayand:

Vielleicht erzählen Sie ein bisschen aus der Anfangszeit?

Christian Rode:

Es ist sehr lange her, aber ich kann mich natürlich an die Zeit mit Gustav Gründgens besonders gut erinnern, weil sie weichenstellend für meine Laufbahn war. Ich kam aus Frankreich wieder, wo ich auf dem Land gearbeitet hatte, und an sich von zuhause weggelaufen war, weil mein Vater nicht wollte, dass ich Schauspieler werde. Ich kam zurück, traf einen alten Kumpel und sagte: »Was machst’n du so? Ich bin jetzt arbeitslos.« Da sagte er: »Ich mache Statisterie am Deutschen Schauspielhaus.« Da habe ich mir gedacht, wenn der das kann, dann kann ich das auch. Dann bin ich da hin, habe mich vorgestellt: »Mein Name ist Christian Rode, ich möchte gerne Schauspieler werden, kann ich hier Statisterie machen?« und ich wurde sofort genommen, weil es hieß, der Chef braucht für Wallenstein Pappenheimer und die müssen schön groß sein, denn der Chef liebt große Leute. Ich wurde dann sofort engagiert. Ich war ein Pappenheimer. Dann kam Herrenhaus. Da kamen lauter Stücke, in denen ich Statisterie gemacht habe, und eines Tages fragte mich der Regieassistent von Gründgens: »Der Chef hat gehört, dass Sie Schauspieler werden wollen? Wollen Sie nicht mal vorsprechen?« Und da hab ich gesagt: »Ja, gerne.« Ich hatte mir in Frankreich schon lauter Rollen einstudiert, die aber überhaupt nicht zu mir passten, Holofernes und die grauenhaftesten Sachen. Und dann habe ich vorgesprochen. Die haben sich gebogen vor Lachen, und ich dachte: »Na, das fängt ja schön an, die lachen sich tot über dich!« Nein, nach dem Vorsprechen bekam ich einen Zweijahresvertrag als Anfänger. So, das war der Beginn der Geschichte, und dann habe ich in diesen zwei Jahren schon wunderschöne Rollen gekriegt, wie den Erzengel in »Faust I«. Dann habe ich Shakespeare gespielt, »Viel Lärm um nichts«, einen Sänger, und dann bin ich für Will Quadflieg (1914-2003) eingesprungen, der keine Zeit für die Proben hatte, und spielte in »Dantons Tod« den Camille Desmoulins (1760-1794). – Ich habe also sehr viel in diesen zwei Jahren gelernt und, um es kurz zu machen, wenn man von diesem Theater kam und von Gründgens als Lehrer, standen einem alle Türen offen. – Und dann ging es tapfer bergauf.

Peter Wayand:

Danke schön.

Christian Rode:

Bitte.

Peter Wayand:

Herr Groeger, wie fing das damals bei Ihnen an?

Peter Groeger:

Also, ich bin ja – wie heißt das moderne Wort? – in der DDR, damals in der Ostzone noch, »sozialisiert« worden. Der Weg war natürlich ein ganz anderer, aber irgendwo war er dann doch wieder ähnlich, denn wenn der Punkt kommt, wenn einer Schauspieler werden will, ob Ost, West, Nord, Süd, da kommt er nicht darum herum, da steht er irgendwann auf so einer Bühne und bekommt gesagt: »Nun sprechen Sie mal vor!« Das ist im Prinzip das Gleiche. Nein, ich bin Schüler, das muss ich hier erwähnen, von der ganz berühmten Schule in Schulpforta (Anm.: heute Schulpforte, gemeint ist die Landesschule Pforta), wo Nietzsche und Klopstock schon Schüler waren, also eine der berühmtesten Internatsschulen, und jetzt wieder eine ganz berühmte. Da war ich Schüler nach dem Krieg. In einer Internatsschule gibt’s Sonnabende und Sonntage, da werden Leute gebraucht, die für’s Entertainment zuständig sind, und nicht nur für Mathematik. Die Lehrer sind froh und der Direktor ist froh für Schulfeste. Also wenn es da welche gibt, die das können, die Trompete spielen ... – da hab ich sehr viel gemacht, aber, wie auch immer, ich bin rausgeflogen. Aber das würde jetzt zu weit führen. Ich bin also rausgeflogen und musste zurück auf mein Dorf, wo ich herkam. Meine Mutter war natürlich nicht erfreut. Doch ich habe meinen Weg gemacht: Da gab es ein Theater im Harz, und in dem Theater in Quedlinburg gab es ein Schauspielstudio. Dort habe ich mich beworben. Unter mysteriösen Umständen bin ich auch angenommen worden, hab mich ungeheuer gefreut, und am nächsten Tag, als es losgehen sollte, war der Professor, der das Studio leitete, gestorben, und ich war einen Tag drin als Schauspieler und am nächsten Tag war ich wieder draußen. Dann bin ich auf eigene Faust mit einem Koffer – es war ja noch Nachkriegszeit, kann man nur sagen – nach Berlin gefahren und hab mir gedacht, in Berlin muss es doch auch so etwas geben wie eine Schauspielschule. Es ist für mich heute noch ein Mysterium, dass ich dann in dieses Nachkriegsberlin fuhr – es war 1951, am Bahnhof Friedrichstraße stand noch ein Haufen Schieber, die dann noch mit Ost-/Westgeld getauscht haben. In diesem Chaos stand ich da, tief aus der Provinz, und habe einen Mann gefragt: »Sagen Sie mal, gibt’s hier ne Schauspielschule?« Und da denkt man doch, dass der Berliner sagt: »Mensch, Schauspieler bin ick alleene! Mach, dass du wegkommst!« Nein, und da sagt der mir: »Geh doch mal dahin zur Kommission für Kunstangelegenheiten!« Ein Kulturministerium gab’s noch nicht. Die Staatliche Kommission war in der Nähe vom Brandenburger Tor. Da hab ich mich dort durch die Trümmer gekämpft – es war wirklich alles noch in Trümmern – und da war wirklich ein Mann und der hat mich dann auf die Schauspielschule geschickt. Ich will das jetzt abkürzen. Wie es der Zufall wollte, wurde in diesem Jahr (1951) die berühmte Busch-Schule, das ist ja heute noch die Hochschule für Schauspielkunst, benannt nach Ernst Busch (1900-1980), gegründet, und da bin ich dann hingefahren und musste vorsprechen, was sehr schwierig war. Aber ich habe mir gedacht: »Jetzt sprichst du hier um dein Leben vor!« Ich wusste nicht, wie es geht. Der Christian hatte Rollen und ich hatte gar keine Rollen, ich hatte nur die Stücke, die ich in Schulpforta gespielt hatte (u. a. »Der Diener zweier Herren«). Aber ich hatte das ganze Stück drauf. Ich wusste nicht, dass man sagt, man spielt nur die Rolle, ich wusste nicht, dass ich nur die Rolle zu spielen habe, sondern ich hab das ganze Stück gespielt, wie gesagt, ich kann das ganze Stück. Wie auch immer, das Schuljahr hatte angefangen, auch schon das Studienjahr, und Gott sei Dank, mich haben sie als Nachzügler dann angenommen. Gut. Und weil sie mich da angenommen haben, sitze ich heute hier.

Peter Wayand:

Sehr schön.

Christian Rode:

Ja.



Peter Wayand:

Jetzt ist es ja bei Schauspielern so: es gibt heute die drei großen klassischen Bereiche: Wir haben den Film, wir haben das Theater, was ich persönlich ja für das Ursprünglichste halte, und dann natürlich den Synchron- oder Hörbereich; ich sage jetzt mal Hörbereich, nicht Hörspiel oder Hörbuch, weil das ja alles im Prinzip zusammengehört. Welches von den drei war denn so ihr, ich sag jetzt mal vorsichtig liebstes Steckenpferd, wo haben Sie am meisten Freude gehabt, oder kann man das so nicht sagen?

Christian Rode:

Nein, Steckenpferd kann man nicht sagen, denn wenn der Beruf ein Steckenpferd wäre, dann würde er nicht zu solchen Höhen heranwachsen können. Also es ist schon eine Art von Berufung, und da sag ich sofort, es war das Theater, es ist und war das Theater für mich, immer. Das war die Urzelle und das war auch eigentlich mein Berufswunsch, nicht wahr? Alles andere ist nachher dazugekommen. Die Zeit veränderte sich, man musste auch wirtschaftlich denken, die Theatergagen waren nachher nicht mehr so groß, man bekam auch nur noch schwer Engagements, man wollte auch nicht nach der Kulturrevolution unbedingt die Hosen herunterlassen auf der Bühne, da habe ich dann sehr oft gesagt: »Nein, das mache ich nicht mit!« Und dann muss man sich aber blitzschnell auf andere Dinge konzentrieren. Dann habe ich vermehrt Fernsehen gemacht, dann habe ich vermehrt Dokumentarfilme gesprochen, synchronisiert sowieso, das hatte ich schon seit den 1960er Jahren, ich habe über 780 Filme synchronisiert, also das lief dann mehr oder weniger nebenbei. Ich habe dann aber Tourneen gemacht. Ich habe »Faust II« in Tournee gespielt und viele andere Stücke, wo man selbstständig war. Die Tourneestücke konnten nicht so absolut verrückt sein, wie sie in den großen Theatern gespielt wurden, weil die Leute in der Provinz das Stück sehen wollten und nicht die Meinung des Regisseurs, um es mal ganz profan und einfach zu formulieren.

Peter Wayand:

Sie sprechen da das Problem des »Regietheaters« an. Daniel Kehlmann (*1975) hat ja 2009 bei den Salzburger Festspielen diese hervorragende Rede gehalten, wo er das angeprangert hat und ...

Christian Rode:

Wer war das?

Peter Wayand:

Daniel Kehlmann, der deutsche Schriftsteller.

Christian Rode:

Ja, ja, ja, ja, das ist mir in Erinnerung. Ja wunderbar. Wenn’s doch mehr davon gäbe.

Peter Wayand:

Und das ist auch eine Sache, die unsere heutigen Schüler in den Schulen immer wieder anprangern; sie sagen: »Das ist ja gar nicht das, was wir dort erleben!« Aber wie war es denn bei Ihnen? Auch das Theater, denke ich?

Peter Groeger:

Man muss allerdings dazu sagen, dass doch in meiner Generation, der Christian gehört ja nicht ganz dazu, ich bin ja viel älter, die Medien noch gar nicht so ausgeprägt waren. Fernsehen gab es überhaupt nicht, es gab nur den Rundfunk und die ersten Synchronunternehmungen. Dann war es ja auch so, natürlich habe ich an nichts anderes gedacht als an Theater, aber da ich als Absolvent einer Schauspielschule in Berlin engagiert wurde, kam dann doch Synchron sehr früh und es kam auch sehr sehr früh der Funk. Das Fernsehen wurde ja noch live gemacht, und wir mussten immer ins Studio und auch zu der Sendezeit, wenn das Fernsehspiel lief, musste man noch da sein. Wir haben das ja auch richtig probiert und dann waren da Kameras, die Studios waren nicht größer wie dieser Raum hier, ...

Christian Rode:

Heiß waren sie ...

Peter Groeger:

Ja, das hat sich jetzt erst später entwickelt, und wie das auch am Theater ist, es gibt auch in den Medien ganz ernsthaft arbeitende Menschen, und dadurch muss ich sagen, klar spiele ich gerne Theater, und ich sage ja immer, der Schauspieler gehört auf’s Theater, nirgendwo anders hin!

Christian Rode:

Richtig!

Peter Groeger:

Aber junge Schauspieler haben gar nicht mehr die Gelegenheit, weil immer mehr Theater geschlossen werden. Und es gibt immer solche Mischformen, dann arbeiten sie da mit einer Truppe zusammen, und dann wird ein Projekt gemacht ... – das richtige klassische Theaterengagement, ja, das wird immer seltener.

Christian Rode:

Ja.


Peter Wayand:

Stichwort: Karl May. 

Christian Rode:

(lacht)

Peter Wayand:

Karl May hat ja in den 1960er Jahren durch die Filme unheimlich Furore gemacht, vorher war er nicht ganz so bekannt. Sie haben viel Karl May gemacht, ich weiß, Bloody-Fox in den Europa-Hörspielen war, glaube ich, eines der Ersten, was Sie gemacht haben, ...

Christian Rode:

Ja, auf den Kassetten!

Peter Wayand:

Sie haben bei den Bad Segeberger Festspielen die Off-Stimme gemacht. Was erinnern Sie sich oder was verbinden Sie mit dem Begriff Karl May und später auch dieselbe Frage an Sie, Herr Groeger.

Christian Rode:

Ja, erstmal hab ich sie sehr gerne gelesen, als ich etwas jünger war als heute, und ich hatte mich gefreut, dass ich in diesem Genre auch etwas zu tun hatte, aber Sie dürfen nie vergessen, dass das Eigentliche immer zu der Zeit noch das Theater war und der internationale Film. Ich hab ja »Angélique« (1967) gemacht mit Michèle Mercier (*1939), ich habe unter René Clément (1913-1996) gearbeitet: »Brennt Paris?« (1966), habe 78 Fernsehspiele gemacht, u. a. Martin Luther (1968) gespielt im ZDF usw., das stand natürlich immer im Vordergrund. Und man hat ja als junger Mensch eine begeisternde Einstellung zu Karl May, die sich nachher ein bisschen relativiert, nicht? Aber, ich muss sagen, jede Aufgabe, die ich bekommen habe, egal, welche sie war, ich habe mich immer hundert Prozent dafür eingesetzt. Sonst hätte ich sie nicht angenommen.

Peter Wayand:

Peter Groeger, Karl May in der DDR ist ja ein Spezialthema. Wie haben Sie das erlebt?

Peter Groeger:

Ja, also Karl May! Der Christian kann das natürlich wunderbar sagen: »Ich habe Karl May gelesen!«. Also in der DDR nach dem Krieg war Karl May lange, lange, lange verpönt. 

Christian Rode:

Ist nicht wahr?

Peter Groeger:

Lange verpönt, wegen Kolonialismus und Ausbeutung.

Christian Rode:

Um Gottes willen!

Peter Groeger:

Also, wie auch immer, er war lange verpönt und ich habe, muss ich sagen, schon in der Vorkriegszeit als Knabe Karl May gelesen. Mein Vater hat mir erzählt, dass es das gibt, und dann hat meine Mutter unter schwierigen Bedingungen in der Kriegszeit irgendwie Karl-May-Bände aufgetrieben. Aber dann hat sich das in der DDR auch ein bisschen gegeben, dann gab es doch die ersten Karl-May-Bände, immer mit Kommentaren, und ich muss sagen, ich habe ein wunderschönes Karl-May-Hörspiel gemacht, eine sehr schöne Geschichte, das hieß »Kleiner feiner Herr« (Anm.: Es handelt sich hier um das Hörspiel »Kleiner feiner Herr« von Friedemann Schreiter (*1951) aus dem Jahr 1994). Ich weiß nicht, ob Sie dieses Hörspiel kennen. Das war natürlich, als dann Karl May erlaubt war. Das ist eine Geschichte! Da gab’s einen, wirklich, das ist eine fast wahre Geschichte, einen Literaturkritiker, sowas wie Reich-Ranicki (1920-2013), und der Karl May hat da immer ein bisschen darunter gelitten, dass er nur als Unterhaltungsschriftsteller erfolgreich war, und da hat er eines Tages bei dem, also bei Reich-Ranicki, geklingelt, und hat gesagt: »Möchten Sie mir ....« und der hat den gleich fertiggemacht, hat gesagt: »Sie, machen Sie, dass Sie rauskommen!« Und dann hat der gesagt: »Nein, das ist aber sehr ernst, was ich da ... und ich arbeite ja ...«, also so eine Geschichte ist das, und schade, dass das Stück nicht so populär geworden ist, »Kleiner feiner Herr« hieß das Stück, ich denke, das habe ich auch erst nach der Wende gemacht. So einfach war es eben da nicht! Wir konnten Pogodin (1900-1962) lesen und natürlich Maxim Gorki (1868-1936), aber Karl May gehörte da nicht dazu.


Peter Wayand: 

Kommen wir mal zum Hörspiel, weil Sie sind ja heute Nachmittag auch hier eingeladen worden, wegen Ihrer Hörspieltätigkeit für Sherlock Holmes vor allen Dingen, aber Sie haben ja unheimlich viel mehr gemacht. In den 1970er/1980er Jahren hat es angefangen; mit den Kassetten zunächst mal, für Studio Europa, für Maritim, ...

Christian Rode:

Es hat angefangen am Norddeutschen Rundfunk für mich, da war ich gerade Anfänger am Theater, da habe ich Schulfunk schon gemacht, und damals war Schulfunk unglaublich beliebt, und die, wie soll ich sagen, die Produktionen, die waren sowas von naturalistisch. Da stand eine Badewanne, eine Dusche, ein Sandlauf, ein Steinweg, und meine Kollegen mussten sich auch ausziehen und in die Badewanne steigen, wenn das gewünscht war, nicht? Also darauf wurde ein Riesenwert gelegt, das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Aber so war das damals. Ich will nur damit sagen, ich habe 1956 damit angefangen.

Peter Wayand:

(lacht) Ja, das sind ja die Informationen, die wir haben wollen.

Christian Rode:

Ja, und dann ging es weiter in Köln, als ich in Gelsenkirchen und Darmstadt engagiert war. Auch am Südwestfunk in Baden-Baden war ich viel. In Stuttgart habe ich viel gemacht, nur in München nicht. Die Münchener wollen ja immer Leute, die einen leisen bavarischen Akzent haben, das konnte ich leider nicht; also, Darmstädter habe ich noch gelernt, aber viele andere Dialekte konnte ich so schnell nicht lernen, weil ich immer nur zwei Jahre dort war.

Peter Wayand:

Aber Sie gelten als polyglott.

Christian Rode:

Ich spreche sieben Sprachen, ja. 

Peter Wayand:

Welche sind das?

Christian Rode:

Ich spreche Deutsch! I speak English! Je parle français! Hablo español! Falo português! Μιλάω ελληνικά! Das Letzte war Griechisch.

Peter Wayand:

Und Sie, Herr Groeger?

Peter Groeger:

Unglaublich, jetzt muss ich sagen, ich spreche gar keine! Es ist so, die DDR, wo ich großgeworden bin, ist jetzt die Ausrede! Aber das hat mit dem System überhaupt nichts zu tun, entweder man kann Englisch und Französisch oder nicht! Aber du hast doch nie gedacht, dass du jemals mal in so ein Land kommst! Ich habe an der Theaterhochschule in Moskau zwei Jahre zusätzlich studiert, und dadurch habe ich, nun ja, mit Ach und Krach Russisch gelernt, was ich jetzt auch nicht mehr spreche. Englisch hatte ich nur Schulenglisch und Latein. Es ist alles weg, also, da schließ ich mich nicht an.

Christian Rode:

Ich hab eine ausgelassen, wenn Sie nachzählen: Parlo Italiano!



Peter Wayand:

(lacht) Sehr schön. Ich will mal auf eine Sache eingehen, die interessant ist. Wenn man über Sie nachliest, ... es gibt ein Hörspielsprecherlexikon ...

Christian Rode:

Ach?

Peter Wayand:

Über das verfüge ich, das ist allerdings schon etwas älter. Da sind die Einträge, trotz Ihres großen Wirkens, relativ gering. Wenn man aber in Ihre Wikipedia-Artikel hineinschaut, da hebt man zum Beispiel überraschenderweise Ihre Rolle als Beast-Man in der Serie »Masters Of The Universe« besonders hervor. Meine Jugenderinnerung an diese Zeit ist dieser Spruch, wo Peter Passetti (1916-1996) damals als Skeletor zu Ihnen sagt: »Beast-Man, wie oft muss ich es dir noch sagen ...« Das hat man so drin, ich bin großgeworden mit diesen Hörspielen. Erinnern Sie sich noch an diese Zeit? Wie war die Arbeit mit Passetti, wie war das Arbeiten in solch einer Rolle?

Christian Rode:

Kaum. Passetti war eine große Persönlichkeit. Ich hab den unheimlich gern gemocht. Er war schon älter, als ich ihn kennen lernte, aber besonders in Erinnerung neben Beast-Man hab ich ihn in »Iphigenie auf Tauris« (1968), wo ich den Pylades gespielt habe; das war eine Produktion des Bayrischen Rundfunks fürs Fernsehen. Und ich muss sagen, er ist erstmal einer von den ganz ernsthaften Schauspielern und nebenbei eben eine ungewöhnliche Persönlichkeit. Dass er sich auch auf das Feld der Beast-Men gebracht hat, passte einfach auch in die Zeit und war ja auch legitim. Aber an die Produktion hab ich kaum Erinnerungen. 

Peter Wayand:

Sie werden kaum glauben, wie beliebt Sie noch bei den Fans sind. Es gibt eine »Masters of The Universe«-Fangemeinde, die ist riesengroß, die aber auch speziell diese Hörspiele feiert, also auch heute noch hört. Das ist wirklich so. 

Christian Rode:

Gibt’s ja gar nicht. Unglaublich. Dann muss ich die wieder mal nachhören. (lacht)

Peter Wayand:

Sie haben da eine unglaubliche Leistung vollbracht.

Christian Rode:

Tatsächlich?

Peter Wayand:

Vor allen Dingen, wenn man Sie als ernsthaften Schauspieler kennen lernt, als Mensch, der so viel gemacht hat, der ja schon bewundernswert ist. Dann überlegt man sich, da spricht er da so eine dümmliche Monsterrolle, und man denkt sich: Mein Gott, dass er das aber auch kann, ja, ... Das hab ich immer bewundert.

Christian Rode:

Das habe ich immer geliebt, in möglichst vielen Persönlichkeiten auch zu arbeiten. Das reizt mich unwahrscheinlich. Es reizt mich, auch dem Publikum gegenüber etwas zu machen, was es nicht erwartet. (lacht)


Peter Wayand:

Ich habe, Herr Groeger, die Sherlock-Holmes-Produktionen von Maritim, die hauptsächlich nach den Büchern von Daniela Wakonigg (*1973) gemacht sind, geliebt. Ich habe auch mit Frau Wakonigg lange darüber Briefkontakt gehabt, wir haben uns lange ausgetauscht. Es ist ja die erste Serie, die wirklich alle sechzig Abenteuer komplett in Hörspielform brachte. Nachdem Sie diese klassischen Abenteuer gesprochen hatten, und dadurch ja auch unheimlich bekannt wurden in der Szene, wie war das denn, an neue Abenteuer zu gehen, die nicht von Conan Doyle selbst geschrieben wurden?

Peter Groeger:

Ich hatte am Anfang gedacht, das geht gar nicht. Das geht gar nicht, das wird irgendwie ein merkwürdiges Imitat, das geht nicht und ich dachte, und ich glaube, der Christian hat das auch ein bisschen gedacht, dass wir das in die Neuzeit transponieren können. Das ist natürlich auch die Qualität der Autoren, und siehe da, es hat fast übergangslos funktioniert.

Christian Rode:

Ja. Ja.

Peter Groeger:

Und ich denke, dass die Leute das kaum unterscheiden können.

Christian Rode:

Besonders Herr Masuth, der fabelhafte Hörspiele schreibt.

Peter Groeger:

Wenn man das so trifft, ohne dass man sagt, na ja, das ist ja nun wirklich so peinlich imitiert! Nein, es hat was Eigenständiges, es bleibt in der Zeit, und ich habe manchmal das Gefühl, es ist detaillierter und noch genauer als beim Doyle. Denn wir haben uns ja vor Kurzem mit dem Masuth unterhalten. Natürlich hat er höchstwahrscheinlich das Verantwortungsgefühl, zu sagen, also wenn ich nun schon sage London, dann muss aber auch die Straße und die Straßenecke, dann muss alles stimmen.

Christian Rode:

Er recherchiert fabelhaft. Das stimmt alles. Das kann man nachprüfen, nicht? Wie oft im Fernsehen gesagt wird: »Morgen gibt’s den Wahrheitscheck!« Den besteht er. Und das macht sehr viel aus. Das ist diese Transformation in diese nostalgische Zeit, Ende des 19. Jahrhunderts, das treffen die neuen Autoren und besonders der Masuth sehr sehr gut. Und so ist es eigentlich übergangslos weitergegangen.

Peter Wayand:

Sie geben mir gerade das Stichwort: Die Arbeit zu oder mit den Autoren. Das Verhältnis. Gibt’s da eins? Mir hat mal ein Synchronsprecher gesagt: »Den kenne ich gar nicht, den Autor. Ich geh nur ins Studio und mach dort meine Aufnahmen.« Wie ist das bei Ihnen? Kennen Sie einzelne Autoren oder haben Sie da Kontakt?

Christian Rode:

Beim Synchron meinen Sie?

Peter Wayand:

Nicht beim Synchron, beim Hörspiel, jetzt.

Christian Rode:

Beim Hörspiel?

Peter Wayand:

Ja, haben Sie da mit den Autoren Kontakt oder gibt’s da Rücksprachen oder Nachfragen: Kann man das so machen? Oder wie geht man da mit dem Text um? Darf man den umändern, oder wie ist das?

Christian Rode:

Nein. Wir improvisieren ja viel.

Peter Groeger:

Ja. Aber ich meine, beim klassischen Hörspiel ist ja immer noch der Dramaturg oder der Redakteur dazwischen. Hier natürlich nicht. Aber in den Hörbüchern, wir machen ja auch andere Hörbücher, ist meistens der Regisseur der Ansprechpartner, also mit den Autoren hat man da nichts zu tun. 

Christian Rode:

Nein. Da ist auch der Regisseur dazwischen und, wie du sagst, die Redakteure sind die wachsamen Ohren, die dabei sind.



Peter Wayand:

Gut. Eine letzte Frage habe ich noch. Das Hörspiel hat ja in den letzten Jahren ziemlich abgenommen. Also das kommerzielle Hörspiel klappt nur noch bei bestimmten Titeln, bei Reihentiteln, die auch in Romanform eine große Hörerschaft haben. Zu den Hörspielproduktionen sagte mir der Autor H. G. Francis, mit dem ich auch kurz vor seinem Tod einen Briefkontakt hatte: »Früher hat man sich mit dem ganzen Ensemble getroffen, hat um den Tisch gesessen und das aufgenommen.« Das geht ja heute nicht mehr, heute werden die Leute einzeln geholt und dann wird das zusammengemischt, was ja natürlich für einen Schauspieler grausam ist, ...

Christian Rode:

Sie sagen es.

Peter Wayand:

Jetzt ist die Frage, wie sehen Sie das? Geht das Hörspiel den Bach runter, haben wir ein Ende des Hörspiels zu befürchten, oder ist das nur eine Talsohle und wird das Hörspiel wieder steigen, wie ist da die Prognose?

Christian Rode:

Ja, ich bin fest davon überzeugt, dass es auch wieder steigen wird, weil es etwas abdeckt, was wir in den anderen Medienbereichen eben nicht haben. Gerade bei Sherlock Holmes ist es dieser hörbare Rückblick in vergangene Zeiten, sowohl von der Location wie vom Inhalt der Kriminalvorfälle. Ich glaube, dass sich das hält, und dass es auch wieder eine Renaissance erleben wird. Diese Zwischenzeiten können natürlich mehr oder länger dauern, nicht wahr? Das ist in der Geschichte der Kultur immer so. Das können sogar viele, viele Jahre sein. 

Peter Groeger:

Allerdings muss man natürlich sagen, alle ARD-Sender haben noch eine Hörspielabteilung, und es kommen doch noch Hunderte von Hörspielen zusammen, die die ARD produziert. Die Frage ist bloß, dass sich ganz wenig Leute sagen: »Mutti, es ist 19:10 Uhr, jetzt fängt Hörspiel an, alle vor’s Radio, es ist 19:10 Uhr und es muss gegessen sein, und wir setzen uns alle vor’s Radio!« Die Konsumierung ist höchst individuell. Und es gibt ja auch noch abstrakte und andere Hörspiele in der ARD, die ja noch stattfinden, aber, die Sendezeiten müsste man verändern. Das ist das Komplizierte. Die versuchen ja auch über den Hörverlag etwas zu machen. Die meisten Hörspiele gibt’s ja dann auch als CD zu kaufen, das ist das Problem. Ich meine, diese Diskussion »Wird das Hörspiel sterben?« kenne ich schon auch aus der DDR-Zeit. Überhaupt alle, die Hörspiel machen, haben immer das Problem, es wird zu wenig gehört. Aber es ist noch vorhanden, es wäre ja auch für Autoren und Schriftsteller fatal. Es ist ja nicht nur eine Frage des Hörspiels, sondern das Hörspiel lebt ja, angefangen von Günter Eich (1907-1972), Ilse Aichinger (*1921) und von Heinrich Böll (1917-1985), Ingeborg Bachmann (1926-1973) nicht zu vergessen, die haben sich ja alle nur vom Hörspiel auch materiell erhalten und es ...

Christian Rode:

Entschuldige, es hat sich etwas verlagert. Viele, denen ich meine Hörspiele oder CD-Aufnahmen schenke, die nehmen’s für’s Autofahren. Das ist eine kolossale Verlagerung, was ich bedaure, denn beim Autofahren muss man sich eigentlich auf’s Autofahren konzentrieren, aber es ist eine Möglichkeit, dass das wieder weitergeht, nicht? Dann, was der Pitt auch gesagt hat, die Qualität der Hörspiele mag technisch brillant sein, aber die Inhalte sind ja oft haarsträubend. Ich höre mir das Meiste nicht mehr an. Es ist abstrakt, es ist abstrus, und man hat wenig Gewinn davon, außer, dass man Geräusche hört. Und das, finde ich, ist das größere Problem, dass man auch mal wieder ein Klassiker zum Hörspiel gemacht wird. Ich hab jüngstens eins gemacht, »Macbeth«, »Audible«, acht Stunden lang, aber ich muss sagen, das war eine phänomenale Arbeit, das gibt’s dann leider nur als Download, aber das hat großen Spaß gemacht, da dachte ich, na, das ist doch ein Beweis dafür, dass es wieder weitergeht, nicht?

Peter Wayand:

»When shall we three meet again?«

Christian Rode:

Yes, indeed.



Peter Wayand:

Jetzt noch eine allerletzte Sache, weil Sie mich gerade drauf bringen, und zwar: Es wurde unlängst gefordert, dass junge Schauspieler auch verstärkt eine Ausbildung bekommen in diesem Sprechbereich.

Christian Rode:

Das mach ich.

Peter Wayand:

Sie haben ja, wie ich gesehen habe, eine eigene Sprecherschule.

Christian Rode:

Ja, nicht eine eigene, aber die ist nach mir benannt.

Peter Wayand:

Sie ist nach Ihnen benannt worden. Wie ist denn so Ihre Erfahrung in der Arbeit mit den Nachwuchsschauspielerinnen und Schauspielern? Sind die begabt oder wie läuft das?

Christian Rode:

Ja, die sind ganz toll. Ich hab ja in den 1970er und 1980er Jahren viel Theaterregie gemacht und es war ein ständiger Kampf mit den jungen Leuten, die sagten: »Du machst doch hier Opas Theater!« und »Wo ist die politische Relevanz?« Ich hab immer gesagt: »Freunde, hört auf, mir diese Schlagwörter an den Kopf zu werfen, wir verlieren so viel Zeit, wir müssen probieren, wir können hier nicht stundenlang diskutieren!« Ja, dann gab’s einen Riesenaufstand, und es war unangenehm. Und die Aufführungen sind dann doch so gelaufen, wie ich sie wollte, aber es hat unheimlich viel gekostet. Heute sind die jungen Leute da, reißen die Münder auf und die Augen und hören zu und sind sowas von begeistert. Sie müssen mal die Feedbacks lesen von den jungen Leuten. Das ist phänomenal und es ist ein wunderbares Gefühl, dass wir das Wenige, das wir wirklich gelernt haben, auch mal weitergeben können, und die nehmen das mit ganz großem Interesse auf und fragen mich dauernd, ob ich nicht Privatstunden geben kann. Ich weiß mich gar nicht zu retten, denn ich müsste meinen Beruf aufgeben, ich könnte allein davon leben, jetzt Unterricht zu geben, nicht? Also das ist, um Ihre Frage zu beantworten, das ist ganz anders wieder, und die jungen Leute sind bereit, zuzuhören, zu lernen und etwas damit anzufangen.

Peter Wayand:

Wie sieht’s bei Ihnen aus? Die Zusammenarbeit mit den jungen Kollegen, Herr Groeger?

Peter Groeger:

Also, ich will den Christian noch ein bisschen ergänzen. Das hängt natürlich damit zusammen, dass ein Meister des Sprechens da sitzt. Es gibt natürlich auch Pseudoausbildungen und das ist wieder das Gegenteilige. Bei der Möglichkeit, dass jeder jeden ausbilden kann, kommen wirklich sehr bizarre Ergebnisse zustande. Ich bin ja mit sehr vielen, weil ich ja noch Theater spiele, jungen Schauspielern zusammen, und ich stelle fest, die können es alle, also die da an das Theater engagiert werden. Die Auswahl ist so groß, das Theater kann zurückgreifen, da gibt’s keine Notlösungen mehr. Die Schauspieler, die da sind, sind alle okay, bloß mit der Sprache, das ist das Problem. Vorgänge zu spielen, auch da muss ich immer sagen, da wird’s leicht rhetorisch, und ja, gut, da kann man das korrigieren, also ich muss sagen, da muss man keine Bedenken haben. Die Talente sind schon so verteilt und die, die sich durchsetzen, die können es dann auch. Das wäre ja tragisch, wenn man sagt, nur wir beide, und die anderen können’s alle gar nicht, nur wir beide können’s.

Peter Wayand:

Das erinnert mich an meine eigene Gesangsausbildung. Ich hab einen Professor gehabt, ich hab das große Glück gehabt, ihn zu haben, wir waren auf einer Wellenlänge, wir haben teilweise eine Stunde an drei Silben gearbeitet, bis das saß ...

Christian Rode:

Ja, toll!

Peter Wayand:

Der war ein Feiler, der hat mich wirklich geschliffen, und die Endkonsonantik ... Ich kam ja auch dem Westerwald, ich hatte ja einen Dialekt, das war ganz schlimm. Das Schöne war, er war kein Kölner, aber immer dann, wenn er sich aufregte, sagte er nur: »Och, Jung!« Gut, ich möchte mich bedanken für diese tollen paar Minuten, die wir jetzt hier hatten, dass Sie die Bereitschaft hatten. Wir wollen hoffen, dass die zukünftigen Hörspiele wieder mehr eine moralische Botschaft bekommen. Ich denke, das wäre so ein schöner Abschiedswunsch, und ich glaube, den teilen wir zu dritt, dass wir wieder mehr eine Sache haben, von der wir etwas haben. Vielen Dank und ich hoffe, Sie kommen gut und gesund zurück und ich hör noch sehr, sehr lange Ihre Hörspiele und wir sehen uns vielleicht irgendwo einmal wieder.

Christian Rode:

Wir bedanken uns auch sehr, sehr herzlich, besonders für intelligente Fragen und für ein sehr angenehmes Gespräch.

Peter Wayand:

Vielen Dank Herr Rode, vielen Dank Herr Groeger.

Peter Groeger:

Ja, Ihnen auch.



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