Translate/Übersetzung

Montag, 8. Juli 2013

100 Jahre Karl-May-Verlag (1913-2013) – Teil 4 (Fazit & Abschluss)

(Der vorliegende Text erscheint in gekürzter und eingerichteter Fassung in den KMG-Nachrichten Nr. 177. Das Vierteljahresmagazin der Karl-May-Gesellschaft, III. Quartal - 2013, S. 30-36)



 
Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft werden, dass sie von den Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst.“ Dieses Zitat des griechischen Philosophen Platon (427-347 v. Chr.) stand auf einem Zettel, der sich wiederum in einem Flyer befand, den mir Peter Sodann (*1936 => Homepage) heute Morgen in die Hand gedrückt hatte. Ja, richtig, ich habe Peter Sodann, den berühmten deutschen Schauspieler, Regisseur und Theaterintendanten kennen gelernt. Ich habe sogar kurz mit ihm sprechen können. Der besagte Flyer zeigt und erklärt sein Projekt in Staucha (Kultur Gut Staucha, Sachsen), seine Peter-Sodann-Bibliothek, die von ihrer Grundidee her sehr zu empfehlen und bekannt zu machen ist. Ich möchte hier aus dem Flyer gerne eine Stelle zitieren, die eben auch gut auf unseren Karl May passt, der aus späterer Sicht ja auch ein DDR-Autor war, den die DDR-Führung verpönte und ablehnte, von einigen wenigen Ausnahmen einmal abgesehen: 
Peter Sodann


 
Die Bücher sind das Gedächtnis der Menschheit. Sie künden von den Taten der Menschen, ihrer Liebe und von ihren Tränen, von ihren Träumen und von ihren Lügen, von ihren Gedanken und Gefühlen. In ihnen steht vielleicht nicht immer die Wahrheit, aber auch geglaubte Unwahrheit ist ein stetiger Teil unseres Lebens.“ 
(zit. n. Flyer der „Peter-Sodann-Bibliothek“ e.V., Thomas-Müntzer-Platz 8, 01594 Staucha)
 


 
Und damit sind wir wieder mitten im Thema. Am letzten Tag, dem Sonntag, stand nur noch ein einziger Punkt auf dem Programm, nämlich eine Schiffstour auf der Regnitz. Sie führte uns in etwa achtzigminütiger Fahrt von der Anlegestelle „Am Kranen“ durch eine Schleuse hinaus auf den Main-Donau-Kanal und später auf gleichem Weg wieder zurück. Zu sehen gab es, wenn man so will, die weniger schönen Seiten von Bamberg, aber wie jede Münze zwei Seiten hat, so muss natürlich eine Weltkulturerbestadt wie Bamberg auch seine zwei Seiten haben. Was aber, so denke ich, das Wichtigere war, dass alle Beteiligten, und es waren doch um die einhundert Teilnehmer, die an der Ausflugsfahrt noch einmal teilnahmen, sich noch einmal gebührend austauschen konnten. Und so flossen die Gespräche und Konversationen aller Art in erfrischender Weise ineinander, man war in Gesellschaft der Freunde Karl Mays gut aufgehoben und fühlte sich rundherum wohl.
 




Es wurden Absprachen getroffen, wo man sich das nächste Mal treffen wolle, der „Karl-May-Terminkalender“ wurde abgeglichen und so möchte ich auch an dieser Stelle auf die nächsten beiden wichtigen Veranstaltungen aufmerksam machen, nämlich das große Treffen der Karl-May-Szene in Elspe (25.-28. Juli 2013) und den 22. Kongress der Karl-May-Gesellschaft in Radebeul bei Dresden (04.-06. Oktober 2013).



Die Grafenbergs


 
Zurück an der Anlegestelle gab es ein herzliches Händeschütteln und Verabschieden und alsbald ging jeder seiner Wege. Nach dem Mittagessen, welches ich gemeinsam mit der Autorin Katharina Maier (*1980) einnahm, die das Buch „Nscho-tschi und ihre Schwestern“ geschrieben hat, und mit der ich mich auf sehr nette Art und Weise ausführlich ausgetauscht hatte, ging es auch für mich zurück in den Westerwald.





Und hier, in meinem Revier, nachdem ich eine Nacht über alles geschlafen habe, gilt es, so denke ich, ein Fazit zu ziehen, und darüber zu reflektieren, was mir denn das Wochenende nun gebracht hat, worin sein tieferer Sinn und seine Bedeutung für mich ganz persönlich liegen, denn, wenn man so etwas mitmacht, dann tut man das ja kaum just for fun, wie es neudeutsch wohl heißt. Obwohl – ein richtiges Fazit ist wohl kaum jetzt schon ziehbar, ich denke, das wird noch ein wenig nachwirken müssen.





Also, Karl May begleitet mich nun fast schon mein ganzes Leben. Immer wieder – auch wenn ich oftmals sehr weit von ihm weg war – zog er mich magisch an und zurück zu seinem Werk. Ob es noch als Schüler an der Schule mit meiner Facharbeit in der Oberstufe war, ob es der Briefwechsel mit dem Karl-May-Verlag war, die Mitgliedschaft in der Karl-May-Gesellschaft, der Kontakt zu wichtigen Personen aus der Szene, wie, stellvertretend für alle, meinem akademischen Lehrer Prof. Dr. phil. Helmut Schmiedt, die Hausarbeit über das Weihnachtsgedicht und, gemeinsam mit Dr. Hermann Josef Roth (*1938), Dr. Uli Jungbluth (*1953) und Prof. Dr. Helmut Schmiedt, der Vortrag „Karl May und der Westerwald“ (1998) in Montabaur während des Studiums, die erste Staatsarbeit über die Theologie des Old Surehand, die Welturaufführung von Mays einzigem Drama „Babel & Bibel“ (1906) im Jahr 2005 mit den Zehnerabschlussklassen als Lehrer, und last but not least das eigene Theaterstück über Karl Mays letzten Lebenstag unter dem Titel „Rosensieg. Der Tod Old Shatterhands“ (2012) zum Karl-May-Jahr 2012, immer wieder war es Karl May. Da war es doch nun nur recht und billig, dass ich endlich der Einladung des Karl-May-Verlags nachkam, und auf dem 100jährigen Jubiläum gemeinsam mit vielen anderen als Gast anwesend war.





Ich habe viele besondere Menschen kennen lernen dürfen, mich mit ihnen austauschen und unterhalten können. Dazu zählten Stars wie Marie Versini und Peter Sodann genauso, wie junge, noch weniger bekannte Autoren, wie die vielversprechende Katharina Maier, Universitätsgrößen wie Helmut Schmiedt, Claus Roxin und Christoph F. Lorenz, aber auch Gründerväter wie Hartmut Kühne. Ein ganz besonderer Dank von dieser Stelle gilt Herrn Prof. Dr. Kuße und seiner Frau für die vielen freundlichen Gespräche und natürlich dem Karl-May-Verlag selbst, vor allem Bernhard Schmid als Verlagsleiter und dem Lektor Roderich Haug. Danke, dass ich dabei sein durfte.





Abschließend soll am Ende dieser Berichterstattung noch ein Beitrag des Bayrischen Fernsehens stehen, der mir ganz gut gefallen hat und der nocheinmal vieles erklärt und vorstellt.



Denken Sie einmal darüber nach. 

BR Alpha
Sendung: Zwischen Spessart und Karwendel
Sendedatum: 07.07.2013
Autor: Fritz Zeilinger

Sonntag, 7. Juli 2013

100 Jahre Karl-May-Verlag (1913-2013) – Teil 3


(Der vorliegende Text erscheint in gekürzter und eingerichteter Fassung in den KMG-Nachrichten Nr. 177. Das Vierteljahresmagazin der Karl-May-Gesellschaft, III. Quartal - 2013, S. 30-36)



Mutter Nacht hat der Erde ihr zerknautschtes Samtkissen übergeworfen. Die Dunkelheit, sie begeht ihren Einbruch.“ Mit diesem Zitat aus einer der wohl berühmtesten Erzählungen Mays, dem berühmten „Schatz im Silbersee“ – Vorsicht, hier ist nicht der „Schatz im Silbensee“ gemeint – möchte ich diesen dritten Teil meiner Berichterstattung beginnen, oder vielleicht sollte ich besser sagen, meiner textuellen Verarbeitung von all den unglaublichen Eindrücken, die ich nach dem zweiten Tag, dem Haupteventtag sozusagen, zu verdauen habe. Denn wieder ist es Nacht, wieder liege ich auf meinem Bett im Alt-Bamberg und haue meine Erlebnisse in die Tasten meines Laptops. Es wird meine letzte Nacht hier sein, morgen früh muss ich auschecken, bevor ich die Bootsfahrt auf der Regnitz noch mitmache, die um elf Uhr beginnt. Meine letzte Nacht für dieses Mal vielleicht, ja, aber ganz gewiss nicht mein letzter Aufenthalt in der Weltkulturerbestadt Bamberg. Hier muss ich auf alle Fälle noch einmal her, mit mehr Zeit und ohne einen so strengen Zeitplan. Das habe ich mir vorgenommen.


Prof. Christoph F. Lorenz



Doch womit beginne ich dieses Mal? Hm, was stand denn auf dem Programm? Eigentlich waren es nur drei Programmpunkte – nur drei, wie das klingt ... aber was für welche! Da war zunächst die Gedenkveranstaltung für den Verlagsgründer Dr. Euchar Albrecht Schmid (1884-1951), die sich aber auch auf dessen drei Söhne Joachim (1922-2003), Roland (1930-1990) und Lothar (1928-2013) ausweitete, die ihm, wie bereits mehrfach erwähnt, alle in der Verlagsleitung nachgefolgt waren, mal mehr, mal weniger freiwillig, bis die Staffel jüngst nun dem Enkel Bernhard (*1962) übergeben wurde. Dann folgte, natürlich, die große Jubiläumsgala im E.T.A-Hoffmann-Theater und schließlich das abschließende Essen im Spiegelsaal der Harmonie. Doch was soll man nun alles erzählen, oder besser: was ist wert, erzählt zu werden? Wen muss man unbedingt in einem solchen Artikel erwähnen? Wen kann man getrost vernachlässigen?

Bernhard Schmid

Thomas Euchar Schmid

Prof. Dr. mult. hc. Claus Roxin

 
v.l.n.r.: Lothar, Joachim & Roland Schmid

Dr. E.A. Schmid
Ich begann den Tag nach dem Frühstück zunächst mit einem kurzen Spaziergang in die Fußgängerzone, wo ich die St.-Martin-Pfarrkirche besuchte und über den Markt schlenderte. Für 10:40 Uhr hatte ich ein Taxi bestellt, welches mich dann auch pünktlich am Bamberger Hauptfriedhof absetzte. Dort sollte um elf Uhr die Gedenkveranstaltung für Dr. E.A. Schmid beginnen. Es waren viele, die gekommen waren, mehr, als ich im Vorhinein erwartet hatte. Aus allen Gegenden Deutschlands waren sie erschienen, sogar aus Frankreich (Marie Versini), Österreich (u.a. Wilhelm Brauneder) und den USA (Peter Stenger von der Apache Spirit Ranch in Tombstone) waren manche angereist. Es waren berühmte Namensträger, unter denen ich mich bewegen durfte, und natürlich stand meine Kamera keine Minute still. Am Vorplatz der Aussegnungshalle, direkt hinter dem Eingang links gelegen, traf man sich, nicht, wie zunächst angekündigt, am Grab der Familie, da die Besucher so zahlreich waren. Man hatte ein Bild von E.A. Schmid auf einer Staffelei rechts aufgebaut und ihm gegenüber zur Linken ein Bild der drei Söhne Joachim, Roland und Lothar. Ein kleiner Chor der Städtischen Musikschule Bamberg umrahmte mit den zwei bekanntesten und berühmtesten Kompositionen Mays das Programm, dem „Ave Maria“ und dem „Vergiss mich nicht“. Bernhard Schmid begrüßte seine Gäste, ließ kurz die Bedeutung seines Großvaters Revue passieren und verband dies mit der Geschichte des Karl-May-Verlags. Prof. Dr. Christoph F. Lorenz (*1957) rezierte aus dem May-Band 49 „Lichte Höhen“ einige Passagen, Prof. Dr. mult. hc. Claus Roxin (*1931) wendete sich in einigen sehr intensiven Worten an das Auditorium und auch der Sohn von Roland Schmid, Thomas Euchar Schmid aus Nürnberg, der sich selbst als das schwarze Schaf der Familie outete, erhielt Gelegenheit, einige Worte an die Menschen zu richten, bevor man dann, quasi als Abschluss, den Kondolenzbesuch am Grab der Familie Schmid anbot und jedem freistellte. Alles stand unter dem Duktus der Versöhnung und des liebenden Andenkens. Es ergaben sich Gelegenheiten zu intensiven Gesprächen und zum Kennen lernen untereinander und für viele auch zu einem erfreulichen Wiedersehen.

Nicolas Finke (Karl May & Co.) mit Bernhard Schmid



Hans Grunert


Ambros Göller

Die Leute von der Apache Spirit Ranch, Tombstone, Arizona: Dirk Häuber & Peter Stenger

Prof. Dr. phil. Helmut Schmiedt


Anschließend ging es mit dem Taxi wieder zurück in die Altstadt, wo bereits um 15:00 Uhr der Sektempfang im E.T.A-Hoffmann-Theater auf dem Programm stand. Es blieb aber genügend Zeit für ein ordentliches Mittagessen und einen kleinen Bummel durch die Altstadt.


Hartmut Kühne im Gespräch mit Claus Roxin


Ambros Göller, The Franconian Fluteman

Begeisterte May-Freundinnen der jüngeren Generation


Heiko Grauel


Der Sektempfang im Foyer des Theaters war mit einem Wort „glanzvoll“. Es waren noch einmal eigens für den Festakt weitere Persönlichkeiten der Karl-May-Szene angereist, wie zum Beispiel der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. phil. Helmut Schmiedt, seines Zeichens Professor für neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau (=> Homepage) Abteilung Koblenz und zweiter Vorsitzender der Karl-May-Gesellschaft e.V (=> Homepage). Er hatte seine Unterkunft sogar im selben Hotel wie ich – nein, wir hatten uns nicht abgesprochen!

Tanzschule Rössert-Hahn, Bamberg


Dr. Ralf Brauksiepe

Melanie Huml

Holger Saarmann

Svenson - www.svensonguitar.com

Dr. Klaus Beckschulte


Der eigentliche Festakt begann gegen 15:30 Uhr am Nachmittag und dauerte mit einer Pause von zirka vierzig Minuten bis gegen acht Uhr am Abend. Im Endeffekt bekam man eine lockere Abfolge von Festansprachen in Form von Grußworten geboten, die immer wieder von sehr unterschiedlichen Showacts unterbrochen wurden, die eine enorme Bandbreite zeigten, vom selbstgemachten Videofilm zu den Verlagsgründern, über Tanzeinlagen von 1913 bis heute und selbstkomponierten Songs Holger Saarmann (=> Homepage), bis hin zum Life-Hörspiel-Erlebnis, dargeboten von Mitgliedern des Ensembles „vordemtheater“ aus Bayreuth, und der Life-Performance von René Giessen (*1944) als Solist auf der Mundharmonika mit den bekanntesten Karl-May-Melodien von Martin Böttcher, aber auch einem spanischen Flamenco als Ständchen für Marie Versini. Vertreter der Politik und der Stadt Bamberg kamen genauso zu Wort (u.a. die parlamentarischen Staatssekretäre Dr. Ralf Brauksiepe und Melanie Huml, sowie Wolfgang Metzner vom Bamberger Stadtrat) wie die Sprecher der unterschiedlichen Karl-May-Plattformen, wie dem Karl-May-Haus in Hohenstein-Ernstthal, der Karl-May-Stiftung und dem Karl-May-Museum in Radebeul bei Dresden, aber natürlich auch der Karl-May-Gesellschaft e.V. Durch das Programm führten Bernhard Schmid und Heiko Grauel, den sich dieser als Verstärkung für die Moderation geholt hatte und als Sprecher der Karl-May-Hörbücher des Karl-May-Verlags bekannt geworden ist.

Wolfgang Schmid (Bruder von Bernhard Schmid) "zaubert"



Melanie Huml mit Wolfgang Schmid

Katharina Maier, Autorin


Ensemble "Vor dem Theater", Bayreuth



Allen gemeinsam waren im Endeffekt drei Punkte, die in unterschiedlichen Formen und Variationen immer wieder an- und ausgeführt wurden: Zum einen war dies die Vermittlung von festen Werten, die Karl May in seinen Büchern betreibt. Natürlich sei nicht alles schwarz und weiß, aber es sei auch nicht alles grau in grau und diese Form von beständiger fester Wertorientierung benötige man heute mehr denn je. Zum anderen war es die Schaffung von Traumwelten und die damit verbundene Realisierung von Träumen, die jedem Menschen innewohnen und die Tatellah-Sata in „Winnetou IV“ die „Sehnsucht der Völker nach einer besseren Zukunft“ nennt. Das Dritte, was aber im Endeffekt die beiden zuvorgenannten Aspekte miteinschließt, ist die zutiefst empfundene Menschlichkeit in Karl Mays Werken, die in seiner eigenen Aussage kumuliert: „Unser Streben ist ein rein Menschliches.“ Die Glückwünsche, die man dem Karl-May-Verlag und seinem Geschäftsführer gegenüber aussprach, lassen sich gut mit dem lateinischen Satz „ad multus annos“ zusammenfassen, den zunächst Dr. Brauxsiepe formulierte, der dann aber gerne immer wieder aufgegriffen wurde.


André Neubert, der "Sachse"

Dr. Udo Franke

Heinz Erhardt gratulierte auch - posthum
Patrick Schmitz (Ensemble E.T.A.Hoffmann-Theater) als Heinz Erhardt

"2move" aus Bamberg




Im Anschluss an diesen Festakt, der leider sehr häufig mit technischen Problemen im Audiobereich zu kämpfen hatte – ja ja, Headsets, vor allem Funkheadsets, können schon manchmal ein teuflisches Eigenleben entwickeln, auch wenn sie vorher noch funktionierten – ging es dann in den Spiegelsaal der Harmonie, der sich im selben Haus befindet. Dort wurde ein üppiges Buffet à la Karl May angeboten. Die Speisekarte war liebevoll im Gewand der grünen May-Bände gestaltet, die Tische waren nach Romantitel zusammengestellt, ich saß beispielsweise am Tisch „Juweleninsel“ (Anm.: Heißt das jetzt etwa, dass ich ein Juwel bin? ;-)) und das Menü bezog Figuren des Mayversums in seinen Titel originell mit ein. Ich lernte an diesem Abend Hartmut Kühne (*1935) aus Hamburg kennen, einen der Mitbegründer der Karl-May-Gesellschaft e.V., und dieser Gedankenaustausch mit diesem Ausnahmemenschen, seines Zeichens Organist und Kantor emeritus, und seiner Frau war mir in vielen Dingen eine Offenbarung und eine Erleuchtung. Es erinnerte mich an die Begegnung, die ich 1993 in der Landesakademie Ochsenhausen mit Dan-Olof Stenlund gehabt hatte.





René Giessen

Und so endete auch dieser zweite Tag, mit guten Spezi-Rauchbier, Fränkischem Wein, Knödeln, Braten, Salat und Gemüsesuppe, und einer Menge Eindrücke, die wohl noch lange in mir nachklingen und nachwirken werden.


Marie Versini


Im Spiegelsaal der Harmonie