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Samstag, 13. Oktober 2012

Neues von der Lyrikfront - Herbstwald

Nun, es gibt Neuigkeiten von der Lyrikfront. Lange hatte ich schon keine Gedichte mehr geschrieben, aber nun hat mich die Muse wieder mal geküsst. Ein neues Herbstgedicht ist in mir gereift, das ich euch nicht vorenthalten möchte, und das ich vor allem auch als Aufmacher für diesen neuen Blogeintrag nutzen möchte. Der Text lautet:

Herbstwald

(In der Art einer Ode)

Vermostes Holz
Im bunten Laube,
Verlaubter Stolz,
Hochheil'ger Glaube -
Draußen im Wald
Wird's langsam kalt.

Gefror'ner Split
Säumt meinen Weg,
Mit strammem Schritt
Auf knarzendem Steg -
Mich zieht der Hund
Zum tiefen Schlund.

Verkrüppelte Äste
Sich über mir winden;
Des Waldes Paläste
Lassen sich finden -
Freudig und frei
Zieh ich vorbei.

Vermorschte Gemäuer
Aus alter Zeit,
Wie Ungeheuer,
Vergessen und weit -
Erzählen Geschichten,
Wollen berichten.

Braungrüne Flaschen
Liegen im Grase,
Künstliche Taschen
Kitzeln die Nase -
Verrottetes Ende
Fließt durch die Hände.

Verwolkte Sonne,
Grauschleiernes Licht,
Erkaltete Wonne
Auf dem Gesicht -
Natur, du wirst alt!
Im Herbst steht der Wald.

Ebenso habe ich den Text selbst eingesprochen und mit entsprechenden Bildern unterlegt, die ich natürlich selbst gemacht habe. Viel Spaß damit.



So long,

Peter

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